Was ist zu tun, wenn man sein Kind (oder sich selbst?) in der Dorfkiche taufen lassen möchte?

- Kontakt aufnehmen, entweder mit Frau Sauer-Weber im Gemeindebüro
(Tel.: 70094)
oder direkt mit Pfarrer Mörchen (Tel.: 739358).
Telefonisch wird dann der Termin abgesprochen und erste Fragen können geklärt werden.

- Alles Weitere wird dann in einem persönlichen Taufgespräch besprochen werden. 

Worum geht es eigentlich bei der Evangelischen Taufe ?

- Die Evangelische Taufe findet als Teil im Sonntagsgottesdienst der Gemeinde statt oder als ein
besonderer Gottesdienst am Sonntag, in dem sich alle Elemente des "normalen" Gottesdienstes wieder finden: Die Glocken läuten, die Orgel spielt, es wird gesungen, es wird gebetet, es wird aus der Bibel vorgelesen, es wird eine Ansprache (Predigt) gehalten.
- Im Taufgottesdienst kommt Gottes Wort zur Sprache. Die verlesenen Bibeltexte, der Taufspruch und die Taufansprache wollen Hilfreiches und Helfendes aus dem Geist des Evangeliums sagen.
- V.a. Eltern und Paten, aber auch die mitfeiernde Gemeinde, sprechen stellvertretend für den Täufling das Apostolische Glaubensbekenntnis, auf das hin er getauft wird. Es ist das alte Taufbekenntnis der Christenheit,
das alle Christen miteinander verbindet.
- Eltern und Paten werden die Tauffragen gestellt. In ihrer Antwort bekräftigen sie, 1.) dass das Kind auf den Namen Gottes getauft werden soll und 2.) dass sie, so gut sie es können und wissen, das Kind im
christlichen Glauben erziehen wollen.
- Das Besondere des Taufgottesdienstes ist die Taufhandlung, in dem das Taufkind auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes mit Wasser getauft und gesegnet wird. - In dem
Taufgottesdienst bitten die Eltern und die Paten des Taufkindes Gott um seinen Segen für den Lebensweg des Täuflings. Es ist gut zu wissen, dass es nicht allein unterwegs sein muss, sondern dass Gott sein Mitgehen
anbietet.

"ich habe dich bei deinem namen gerufen, du bist mein." (Jesaja 43, 1)